Freitag, 28. April 2017

[Rezension] "Schatten über Elantel" von Brandon Sanderson

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Wax, Wayne und Marasi versuchen Elantel sicherer zu machen. Diese Metropole steht im Umbruch. Die Technologie hält immer mehr Einzug, aber auch die Magie ist allgegenwärtig. Wax hat schon viel erlebt und viele Gefahren überstanden, doch ein neuer Fall sorgt für scheinbar unlösbare Probleme, sein Gegner ist ihm immer voraus und erst nach und nach erfährt er das ganze Ausmaß der Bedrohung.


"Schatten über Elantel" war mein erstes Buch von Brandon Sanderson. Doch ich hatte schon viel Gutes davon gehört und es hieß, dass man diesen eigentlich fünften Band auch gut als Einstieg in die Welt der Nebelgeborenen nutzen kann. Denn die eigentliche Trilogie spielt 300 Jahre vorher und der Zwischenband erzählt soweit ich weiß die Vorgeschichte zu Wax. 

Ich finde diesen Band als Einstieg auch nicht schlecht. Denn es lässt sich unabgängig vom Rest lesen und wenn man nicht weiß, dass es andere Bände gibt, merkt man es nicht. Allerdings fiel mit der Einstieg in das Buch nicht ganz leicht, weil ich mir die Magie, die Wax anwendet zuerst nicht vorstellen konnte. Es wird wenig zu der Magie an sich erklärt und ich denke, dass das Verständnis der Magie besser gewesen wäre, wenn ich die Vorbände kennen würde.

Dennoch konnte mich der Autor mit diesem Buch überzeugen. Das Buch beginnt direkt rasant und actionreich, hat einen Westerntouch, aber auch Steampunk-Elemente, dadurch, dass die Morderne und Technik in die Welt des Buches Einzug erhält. Alles wird mit Fantasyelementen und einem spannenden Fall und viele Gefahren kombiniert. Ich finde die Mischung grandios und es kam keine Langeweile auf.

Der Plot wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was ich sehr passend fand. Und auch der Schreibstil an sich ist genial. Brandon Sanderson schreibt bildgewaltig, voller Emotionen und Tiefgang, aber auch sehr atmosphärisch und mit einem gewissen Witz und Sarkasmus. Besonders die Dialoge zwischen Wax, Wanye und Marasi fand ich großartig.

Die Figuren des Buches konnten mich ebenfalls überzeugen, da sie viele Facetten haben und ich sie schnell näher kennenlernen wollte. Nicht nur die Fähigkeiten und der Mut von Wax, Wayne und Marasie fand ich klasse, sondern auch deren ganze Art. Sie kommen ohne Klischees aus und sind irgendwie etwas Besonderes und jeder hat seine eigene Vergangenheit hinter sich, die mich sehr interessiert hat. Wax selbst zeigt wenige Emotionen, aber durch seine Vergangenheit entwickelt man als Leser Verständnis für ihn.

Der Plot an sich ist wie schon erwähnt abwechslungsreich und spannend. Ich wurde immer wieder überrascht und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Die Geschichte ist ungewöhnlich und gipfelt in einem grandiosen Showdown, der mich wirklich überraschen konnte.
Nach diesem Buch muss ich unbedingt noch die anderen Werke der Nebelgeborenen- Reihe lesen.

 

"Schatten über Elantel" ist ein ungewöhnliches, aber tolles Buch. Zwar hatte ich zu Beginn etwas Probleme mit der Magie zurechtzukommen, aber dennoch fand ich es mehr als gut. Damit hat der Autor mich davon überzeugt, dass ich auch seine anderen Werke lesen muss. 
Wer im Fantasybereich mal etwas anderes lesen möchte und einem Westerntouch und Steampunk nicht abgeneigt ist, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.
  • Hierbei handelt es sich soweit ich weiß um den 5. von 7 Bänden. Diese Reihe spielt 300 Jahre nach der eigentlichen Trilogie.
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