Dienstag, 4. April 2017

[Rezension] "Schwarzer Sturm" von Ivo Pala

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Auf der Welt herrscht tiefste Nacht, denn seit dem Weltendonner wird es nicht mehr hell. Die Menschen verhungern, denn ohne Sonne wächst nichts mehr. Einzig der neue Kontinent Kutera könnte das ändern. Doch Rielle, die Königin der sterbenden Hochkultur Twyddyn, hegt grausame Pläne und nur Raymo und Lizia können sie aufhalten. 
Ash dagegen hat eine geheimnisvolle Mission zu erfüllen und einen beschwerlichen Weg vor sich. 


Nachdem mich der erste Band dieser Dark Fantasy-Saga komplett begeistern konnte, war ich gespannt auf die Fortsetzung. Doch leider war diese Fortsetzung nicht ganz mein Fall. Vielleicht ist Dark Fantasy doch nicht ganz mein Genre, denn da wo ich den ersten Band schon grenzwertig fand, wurde es noch schlimmer. Es ist nichts für zartbesaidete, teils sehr heftig, obszön und blutig und für mich war es hier wirklich zu viel.

Dennoch finde ich immer noch die Idee dahinter mehr als gelungen und auch der Plot an sich konnte mich unterhalten. Allerdings habe ich den Handlungsstrang von Ash als deutlich unterhaltsamer empfunden als der von Raymo und Lizia, da sich die Geschichte rund um die beiden immer mehr in politische Verknüpfungen und militärische Schachzüge verstrickte, was ich zeitweise als langweilig empfunden habe.
Durch Ash dagegen lernt man die Welt in der alles spielt noch besser kennen und das Setting ist wirklich gelungen. Auch konnte ich mir nicht vorstellen, was genau Ash so passieren wird, was die Spannung zusätzlich gehoben hat.

Die drei Protagonisten finde ich eigentlich sehr authentisch und gut ausgearbeitet, nur manche Verhaltensweisen und Entwicklungen konnte ich nicht ganz nachvollziehen. Hier gefiel mir erneut Ash am besten, weil er sich selbst treu bleibt.

Alles hat eine beklemmende und düstere Atmosphäre, was durch den gelungenen und bildgewaltigen Schreibstil noch unterstrichen wird. Der Plot wird abwechselnd aus Raymos, Lizias, Ashs und zwei anderen Perspektiven (personaler Erzähler) geschildert, wobei die von Raymon und Lizia dominieren, was ich sehr passend finde.


Auch erfährt man hier, was hinter dem Weltendonner steckt und wieso ewige Nacht herrscht, was mir gut gefallen hat.
Das Ende ist ziemlich fies, sodass ich trotz meiner Kritik gespannt bin, wie es weitergeht.


Diese Fortsetzung konnte mich nicht ganz so überzeugen wie sein Vorgänger, aber vielleicht ist Dark Fantasy einfach doch nichts für mich. Denn es ist wirklich nicht ohne, aber die Idee ist toll und wer das Genre liebt, dürfte hier spannende Unterhaltung bekommen.

  • Hierbei handelt es sich um den zweiten Band einer Reihe.
  • Eine Leseprobe dazu findet ihr hier: Klick
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